Warum haben es schöne Männer einfacher im Leben und welche Gefahr verbirgt sich hinter dem Begriff "Schönheit"?

Meist wird schönen Männern nachgesagt, sie seien schwul, was oftmals realistisch bestätigt wird, jedoch nicht immer der Regelfall sein muss.

Warum überwiegend sehr gutaussehende Männer schwul sind, bleibt bisher ungeklärt, jedoch hat auch der Begriff Schönheit einen wichtigen Faktor in der schwulen Welt gefunden, sei es in der Szene oder gar in einer Beziehung zwischen Männern.

Gerade schwule Männer halten sehr viel von ihrem Aussehen und pflegen auch entsprechend ihr Äußeres, um entweder sich selbst oder vorwiegend anderen Männern zu gefallen.

 

Die Gefahr darin besteht zugleich, sich in dem Moment von anderen abhängig zu machen, indem man einen gewissen Typ von Menschen präsentiert, der entweder gezielt sexy oder überaus attraktiv auf andere wirkt.

Ob nun der optisch wirkende Typ, den man selbst präsentiert (sei es vom unschuldigen Jungen bis zu knallharten Ledertypen), zu dem eigenen Wesen und Verhalten passt und ob man sich zugleich mit dem eigenen Erscheinungsbild selbst identifizieren kann, bleibt in Frage gestellt.

Ein nächtlicher Besuch in der schwulen Szene zeigt oftmals, dass überwiegend attraktive und gutaussehende Männer leichter ins Auge fallen, als weniger ansehnliche Nachtschwärmer. Angefangen von einem tadellosen Teint, einer gestylten Frisur bis zum ansprechenden Outfit haben meist optisch attraktivere Typen bessere Chancen, andere Männer kennen zu lernen (oftmals nur für einen One Night Stand), als ihre weniger optisch hervorhebenden "Rivalen der Nacht".

Wie ein Volkssprichwort bereits aussagt, das nicht alles Gold ist, was glänzt, verfällt man zugleich bei gutaussehenden Menschen in einem Rausch der optischen Gefühle, der oftmals mit eigenen Idealen und Wunschvorstellungen verstärkt wird. Die Gefahr darin besteht sehr schnell im Antlitz der attraktiv wirkenden Person dahinzuschmelzen und man dabei völlig vergisst, auch einmal hinter die Kulisse zu blicken, die nicht immer mit der Optik übereinstimmen muss.

Auch ist es für gutaussehende Menschen nicht immer einfach, Einblick in sich zu gewähren, dass man nicht alleine von der Schönheit präsent ist, sondern eben auch andere Qualitäten zu bieten hat. Letztendlich kann dies zu eigenen Schuldgefühlen und zu einem eigenen Drang zur Perfektion führen, was für den überdurchschnittlich gutaussehenden Menschen oftmals zur psychischen Plage werden kann.

Der Schönling kommt meist in die Gefahr als "schön dumm" in seinem Umfeld zu verkümmern. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wenn sich ein Mann NUR auf sein Aussehen verlässt und der Verstand dabei in den Keller wandert.

Meist wird das Vorurteil auch noch unterstützt, wenn andere Leute ihren Neid durch negative Bemerkungen gegenüber attraktiven Personen ausgleichen, indem sie zugleich den ansehnlichen Menschen zu einem "unnahbaren Objekt" formen.

Auch bei Beziehungen kommen schöne Menschen schneller unter die Haube, als ihre weniger optisch attraktive Singles.

Da durch die optischen Einflüsse bereits sogar vor einer Beziehung manipuliert wird, fallen oftmals Beziehungssuchende auf die Oberflächlichkeiten des attraktiven Objektes, die man nur sehen kann, herein und sind dann auch hinterher enttäuscht, wenn die inneren Werte absolut nicht mit dem Äußeren übereinstimmen. Auch da wird oftmals einfach eine zu hohe Erwartung gesetzt, die niemals von den mehr oder minder Angebeteten erfüllt werden kann.

Zugleich hat man auch in wissenschaftlichen Studien festgestellt, das makellose Menschen, auch Schönlinge genannt, gar nicht so beliebt bei den Leuten sind, die eine feste Beziehung suchen.

Viele Befragte gaben an, dass sie keinen Partner haben möchten, den sie nur betrachten oder sogar in ein Schaufenster präsentieren können, sie verlangen oftmals mehr, als nur optische Erfüllung in einer Beziehung. Auch Makel sind also sehr wichtig bei Menschen, um zu sehen, dass sie nicht ohne Fehler sind, sondern auch mit Ecken und Kanten, die man anfassen kann. Zugleich erkennen viele Leute in einer Beziehung, dass Schönheit vergeht, aber nicht die Liebe, die eben nur ständig wachsen kann.

Die Frage ist nun, ob man den Prinzen zum Frosch küssen will, oder den Frosch zum Prinzen. Erläutert wird dieses Thema unter anderem in dem Buch "Traumprinz gesucht", der im Bruno Gmuender Verlag erschienen ist. Hier wird dem Begriff Schönheit ein eigenes Kapitel gewidmet.

Da es sich eben bekannter Weise über Geschmack streiten lässt, ist nun die Frage ab wann nun ein Mensch für jemanden schön ist und ob Schönheit überhaupt mit dem Begriff "attraktiv" verbunden werden kann, da auch ein weniger ansehnlicher Mensch sehr attraktiv auf andere wirken kann, unabhängig von seiner optischen Erscheinung.

Wie Goethe bereits schrieb, dass Schönheit stets überall ein willkommener Gast ist, setzt letztendlich immer die Gesellschaft den Standard für Schönheit, die automatisch schöne Menschen in eine Ecke drängt, um gewisse Schablonen zu erfüllen, die auch für gutaussehende Menschen unwillkürlich gefordert werden.

Man sieht zugleich, dass es gutaussehende Menschen nicht immer einfach haben, Kontakte zu anderen Menschen zu schaffen, da sie oftmals durch viele Vorurteile zu einem "Ideal" geschaffen werden, das unnahbar für sie ist. Die Leute wollen lieber von ihren Idealen träumen und noch Illusionen haben, bevor für sie eine Seifenblase zerplatzt, die eben nicht mehr mit der Realität übereinstimmen wird.

Daher sollte sich jeder selbst die Grenzen für Schönheit setzen und sich nicht von anderen Geschmäckern beeinflussen lassen, denn schließlich genießt man ja die Schönheit für sich im Stillen allein und nicht für andere.

Und wer niemals alt werden will, sollte dem Zitat von Franz Kafka befolgen, das lautet:

"Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden."

Quelle, bzw. mehr Info zum Thema: http://www.gaystation.info/love/

 

 

 

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