PPP – Pearly Penile Papules

 

Pearly Penile Papules (PPP)gehört nicht zu den sexuell übertragbaren Krankheiten, sondern sind ein entwicklungsgeschichtliches Relikt, völlig harmlos, nicht ansteckend und bedürfen auch keiner Behandlung. Es gibt ganz unterschiedliche Ausprägungen.

Die PPP bilden einen "ein- oder mehrreiheigen weißen Kranz am Eichelrand", der über Jahre hinweg besteht und sich nicht verändert. Es ist eine normale anatomische Variante, die mit variablem Erscheinungsbild bei 10 bis 20 Prozent aller Männer auftritt und oft fälschlicherweise als eine Form genitaler Warzen diagnostiziert bzw. interpretiert wird. Eine Entfernung ist nur aus kosmetischen, nicht aber aus medizinischen Gründen sinnvoll und wird mittels Laserbehandlung durchgeführt.

Auf der äußeren und inneren Seite der Vorhaut können etwa stecknadelkopfgroße gelbliche Knötchen vorkommen, oft auch in großer Zahl. Hierbei handelt es sich um einen harmlosen Befund ohne Krankheitswert. Sollten jedoch einmal Entzündungszeichen auftreten, wie Rötung, Schwellung oder Schmerz, so ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der nach vorsichtiger Untersuchung eine geeignete Salbe zum Abheilen verordnen wird. (Nur äußerst selten einmal kann es erforderlich sein, einen abgekapselten Eiterherd durch Anritzen zur Entleerung zu bringen.)

Hautzysten im Bereich der äußeren Haut, so auch zum Beispiel am Hodensack. Diese Hautzysten sind erbsen- bis pflaumengroß, kugelig und prall zu tasten. Sie entstehen durch Talgsekretion, wobei dieser sich nicht in notwendigem Umfang an die Hautoberfläche entleeren kann. Manchmal sieht man die Poren in der Mitte der Zysten. Sie können mit schwärzlichen Pfröpfen verstopft sein und sind dann auch als Mitesser bekannt. In der weichen Haut des Hodensacks können diese Zysten beachtliche Größe erreichen und sich durch die stets vorhandene Verbindung nach außen mit Bakterien infizieren. Dann verflüssigt sich der sonst eher feste, talgige Inhalt der Zyste und entleert sich auf Druck nach außen. Je länger diese Zysten bestehen, desto weniger Talg enthalten sie und desto härter werden sie. Sie können durch Verkalken schließlich von ähnlicher Konsistenz wie Knochen werden. Behandlungsbedarf besteht einerseits, wenn der Betroffene die Veränderungen als ästhetisch störend empfindet und andererseits, wenn eine Entzündung eingetreten ist. Schmerzen, Rötung oder eitrige Sekretion sollten auf jeden Fall ein Anlass sein, den Hausarzt aufzusuchen. Die Behandlung ist fast in allen Fällen weitgehend schmerzfrei möglich. Wenn solche Zysten entfernt werden sollen, kann der Arzt problemlos eine örtliche Betäubung vorausschicken.

 

Eine andere Variante sind bräunlich gefärbte Penisknötchen.Gar nicht so selten können bei jungen Männern diese flachen, bräunlich gefärbten, warzenähnlichen Knötchen vorkommen. Hierbei ist die Konsultation eines erfahrenen Arztes dringend anzuraten. Da man weiß, dass diese Hautveränderungen auch in eine krebsartige Veränderung übergehen können, wird der Arzt im Zweifelsfall eine kleine Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung entnehmen. Ein weitgehend schmerzfreier und harmloser Eingriff.

Achtung! Sollten irgendwelche Veränderungen an den Geschlechtsorganen plötzlich aufgetreten sein, insbesondere nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, dann sollte man daran denken, dass es sich hierbei nicht um Normvarianten, sondern möglicherweise um sexuell übertragbare Erkrankungen handeln kann. Auch bei diesen können rötliche, bräunliche oder weißliche Flecken oder auch Knoten auftreten, die zumeist schmerzhaft und entzündlich sind. In solchen Fällen sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden

 

 

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