Freddy Mercury                   

Freddie Mercury - eine Pop-Ikone
Sexy, charismatisch und voller Dynamik, eine der schillerndsten Persönlichkeiten in der Rock-Geschichte - 21 Jahre lang war er Frontmann der britischen Rockgruppe Queen. Am 23. November 1991 bestätigte Freddy Mercury auf einer Pressekonferenz, dass er an der Immunschwächekrankheit Aids leide. "Die Zeit ist jetzt für meine Freunde und Fans in aller Welt gekommen, um die Wahrheit zu wissen, und ich hoffe, dass alle zusammen mit mir und meinen Ärzten den weltweiten Kampf gegen diese schreckliche Krankheit unterstützen," sagte Freddy. Aus seiner Bisexualität hatte er nie ein Geheimnis gemacht.

 

Musikalisches Testament des Sängers Mercury
Seinen ganz persönlichen Kampf verlor Freddie Mercury bereits einen Tag später: In der Nacht vom 24. auf den 25.November 1991 starb der 45-Jährige im Schlaf an den Folgen einer Lungenentzündung in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensigton. Bis zum Schluß lebte Mercury für seine Musik. Er arbeitet bis zuletzt an dem letzten Album von Queen.

"Lasst mich singen, ich werd’s singen, ich gebe Euch alles, was ich kann“, sagte er seinen drei musikalischen Weggefährten. In den Mountain Studios der Queen-Musiker bei Montreux am Genfer See verabredete er sich immer dann mit der Band, wenn seine Kräfte es einigermaßen zuließen.

Zehn Songs spielte Freddie ein, darunter das noch von ihm komponierte Stück "A Winter’s Tale“. Als letztes sang er "Mothers’s Love“, eine ergreifende Ballade. Die Platte sollte, so war es sein Wunsch, erst vier Jahre nach seinem Tod erscheinen. So kam "Made in Heaven“ erst im November 1995 auf den Markt und eroberte die Hitparaden in der ganzen Welt. Mehr als zehn Millionen Exemplare wurden weltweit verkauft. "Made in Heaven“ - das beeindruckende musikalische Testament des Sängers Mercury.

Biografisches zu Freddy Mercury
Freddie Mercury wurde am 5. September 1946 als Frederick Bulsara als Sohn eines britischen Diplomaten persischer Herkunft auf der ostafrikanischen Insel Sansibar geboren. 1964 zog er mit seinen Eltern nach England. Seine Karriere begann der britische Sänger, Pianist und Songschreiber in der Gruppe "Wreckage“. Während seines Kunststudiums traf er auf Brian May und Roger Taylor, mit denen er 1970 die Band "Queen“ gründete. 1971 stieß der Gitarrist John Deacon dazu. Mercurys Ziel war es, die größte Band der Rock-Geschichte zu kreieren. "Killer Queen“ war der erste große Hit der Band. Wahre Hymnen wurden die Songs "We Will Rock You“ und "We Are The Champions“ aus den 70er Jahren. Mit über 130 Millionen verkaufter Scheiben wurde "Queen“ eine der erfolgreichsten Gruppen aller Zeiten.

 

Perfekt inszeniert - auf der Bühne stets eine Diva
Entscheidend für den Erfolg der Bombast-Rock-Band war die unnachahmliche Ausstrahlung ihres Frontmanns. Auf der Bühne war Freddie Mercury eine Diva. Er liebte Verkleidungen in Latex, Leder, Seide oder Stretch.

Mercury machte nebenbei auch Soloplatten. Gemeinsam mit der Opernsängerin Montserrat Caballe veröffentlichte er Ende 1987 die Nummer "Barcelona“. 1989 erfuhr Freddie, dass er HIV-infiziert war. Er stürzte sich mit aller Kraft in seine Arbeit und versteckte auf den letzten Videoclips die tödliche Krankheit hinter dicker Schminke. Doch in den Songs "The Show Must Go On“ oder "These Are The Days Of Our Live” der Platte “Innduendo” vom Februar 1991 deutete der Sänger auf seine Krankheit hin.

1992 fand im Londoner Wembley-Stadion das Freddie-Mercury-Aids-Benefiz-Konzert statt, das bei der weltweiten Übertragung die bisher größte Zuschauermenge vor die Fernseher lockte. Mercury wurde im gleichen Jahr nachträglich mit dem "Brit Award“ für seinen "außergewöhnlichen Beitrag zum britischen Musikleben“ ausgezeichnet. Auf Freddies Wunsch wurde nach seinem Tod der Mercury Phoenix Trust, eine Aids-Hilfsorganisation, gegründet.

 

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