Die Filzläuse nisten sich meist im behaarten Genital- oder Afterbereich ein. Die Filzlaus ist 0,5 bis 1,5 mm groß, flügellos und grauweiß. Sie halten sich bevorzugt in den Schamhaaren auf, können aber bei starkem Befall auch in den Achselhöhlen, Brusthaaren, Bart und in seltenen Fällen in den Augenbrauen und Wimpern vorkommen. Auch sie ernähren ich vom Blut, das sie durch einen Biss erhalten. Filzläuse benötigen alle 2 Stunden Blut. Filzläuse sind relativ unbeweglich, halten sich also weitgehend an der gleichen Stelle auf.   Die weibliche Filzlaus legt täglich bis zu 25 Eier, die man auch hier als Nissen bezeichnet. Diese werden mit einem speziellen Sekret an dem Haar festgeklebt. Der Entwicklungszyklus bis zur erwachsenen Laus beträgt rund 3 Wochen.

 

Filzläuse werden durch direkten Körperkontakt, meist durch Geschlechtsverkehr, übertragen. In seltenen Fällen kann man sie auch durch gemeinsam getragene Kleidung, gemeinsam genutzte Bettwäsche oder Handtücher bekommen. Hier ist die Ansteckungsgefahr sehr gering, da die Filzlaus nur bis zu 24 Stunden ohne einen Wirt überleben kann.

Filzläuse werden wie Kopfläuse behandelt. Wichtig ist auch das Waschen der Kleidung, Bettwäsche und Handtücher bei 60°C, da sie bei diesen Temperaturen abgetötet werden.

Symptome: unangenehmer Juckreiz. Behandlung: Filzläuse wird man sehr leicht los. Wer auf die chemische Keule (Jacutin, verschreibungspflichtig) verzichten will, kann sich mit einer einzigen, aber radikalen Rasur im Genital- und Analbereich dieser lästigen Tierchen entledigen.

 

filzläuse

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